Buchvorstellung der COOLTOUR REPORTER
Im Juni 2025 gingen Schülerinnen und Schüler der Oberschule Geestemünde im Rahmen eines Workshops des Friedrich-Bödecker-Kreises als COOLTOUR REPORTER auf die Suche nach dem Ursprung der Kreativität und befragten sich und andere Künstler, warum man sich dem Sog des künstlerischen Treibens nicht entziehen mag.
Angeleitet und begleitet wurden sie dabei von dem Berliner Autoren und Poetry Slammer Julian Heun.
Gemeinsam wurden neue Gefühle erfunden, beim Essen die Perspektive von Aliens eingenommen, Sticker konzipiert, Erpresserbriefe zerschnipselt und Liebesbriefe an Gegenstände ersäuselt, Lesungsplakate designt, Werbeslogans für Gefühle gepitscht, gedruckt, verteilt ……. und Geschrieben, Geschrieben, Geschrieben und Vorgelesen, Vorgelesen, Vorgelesen.
Ergebnisse dieses künstlerischen Schaffens sind jetzt in einem gedruckten Buch dokumentiert.
Die Präsentation dieses Buches durch
den Friedrich-Bödecker-Kreis und un.erhört – den Verein für neue Musik
fand am Sonntag, 15. Februar um 11.00 Uhr im Historischen Museum statt.
Zur Buchpräsentation wurden die begleitenden filmischen Dokumentationen von Max Duda gezeigt und als Zugabe die öffentliche Premiere des Films
Die 70 schafft sie nicht
über das Gebäude der Immanuel-Kant-Schule. die 30 Jahre lang Partnerschule für COOLTOUR-Projekte war.
Zwei Wochen beschäftigten sich die Schüler*innen der Klasse 9M der ERNST (Schule am Ernst-Reuter-Platz) nicht mit dem regulären Schulstoff, sondern mit Theater. Unter Anleitung des Autors Jörg Isermeyer und der Theaterpädagogin Lena Neckel wurden eigene Texte ausgedacht, aufgeschrieben, darüber diskutiert und in Spielszenen gesetzt, dann wurde eifrig geprobt und es entstand ein Theaterstück als eine eigene Fassung des Frankenstein-Stoffes.
Am Dienstag, 9. September um 18.00 Uhr präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihr Theaterstück auf dem Schulhof der ERNST (Schule am Ernst-Reuter-Platz, Hafenstraße 122).
Der
Schulhof wurde in eine Open-Air-Bühne verwandelt. Die Zuschauer wanderten von einer Szene zur nächsten.
In ihrer Fassung des Romans
von Mary Shelley, der 1818 veröffentlicht wurde, beschließt eine Gruppe von Jugendlichen, es dem titelgebenden Wissenschaftler gleichzutun und menschliches Leben aus Leichen zu
erschaffen.
Die Zuschauer und
Zuschauerinnen waren gefesselt und ließen sich auch durch einen kleinen Regenschauer nicht stören. Die Gruppe präsentierte ein Stück, das zum Nachdenken über den Umgang mit anderen Menschen, aber
auch über ethische Grenzen der Wissenschaft anregt.
Das Projekt findet
statt und wird gefördert vom Bundesprogramm "Bündnisse für Bildung - Kultur macht stark".